Heike Aumüller

Geboren 1969 in Stuttgart, lebt in Karlsruhe und Tanger.
1991 – 1996 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, 1997 – 2000 Postgraduiertenstudium an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. 1999 Karl Schmidt-Rottluff Stipendium, 2001 Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen. Seit 2002 zahlreiche internationale Veröffentlichungen, Konzerte & Performances mit dem Musik-Projekt Kammerflimmer Kollektief (www.kammerflimmer.com). 2004 Arbeitsstipendium des Kunstfonds e.V., Bonn; 2009 Zusammenarbeit mit Dietmar Dath (Im erwachten Garten, Musikbuch).
Zahlreiche Ausstellungen, u.a.: Where you come from is gone, where you thought you were going to never was there, and where you are is no good unless you can get away from it, Meyer Riegger, Berlin (2011); Der Elektrische Körper, Kunstverein Friedrichshafen (2011); FischGrätenMelkStand, Temporäre Kunsthalle Berlin (2010); The Village Cry, Kunsthalle Basel (2010); The zeroes and ones make the Word in her camera, Institut für moderne Kunst Nürnberg (2010); Vom Pferd erzählen, Kunsthalle Göppingen (2006); Gimme shelter or i'm gonna fade away, Halle für Kunst, Lüneburg (2006); Can You See the Real Me?, Württembergischer Kunstverein Stuttgart (2005); Rendez-vous, Musée d´art contemporain de Lyon (2004); dub housing, Meyer Riegger, Karlsruhe (2003); Kunst-Werke Berlin e.V. (2001).

Ann Cotten

Geboren 1982 in Ames, Iowa, USA, lebt in Wien und Berlin.
Auszeichnungen (Auswahl): Reinhard-Priessnitz-Preis (2007); Clemens-Brentano-Preis (2008); Adelbert-von-Chamisso-Preis (2014); Förderpreis des Ernst-Bloch-Preises (2015); Klopstock-Preis (2015); Hugo-Ball-Preis (2017); Aufnahme in die Berliner Akademie der Künste (2017).
Veröffentlichungen (Auswahl): Fremdwörterbuchsonette (Gedichte, 2007); Glossarattrappen (Texte, Fotografien und Zeichnungen, 2008); Florida-Räume (Lyrik und Prosa, 2010); Hauptwerk. Softsoftporn (Gedichte, 2013); Der schaudernde Fächer (Erzählungen, 2013); Verbannt! – Versepos (2016), Lather In Heaven (englisch, 2016); Jikiketsugaki. Tsurezuregusa (2017).

Karel Cudlín

geboren 1960 in Prag, 1983 –1987 Studium an der FAMU, Film- und Fernsehfakultät der Akademie der musischen Künste in Prag, lebt in Prag.
Karel Cudlín arbeitete für verschiedene Zeitschriften und Agenturen, u.a. Mladý svět (Junge Welt), Lidove noviny (Volkszeitung) und die CTA agency. Seit 1996 ist er freier Fotograf und wurde bekannt mit seinen Reportagen u.a. über die Zeit der Samtenen Revolution, über das Prager Nationaltheater und mit seinen Fotozyklen über die Ukraine und Israel. Cudlin zeigte seine Fotografien in rund 50 Einzel- und Gruppenausstellungen weltweit und gewann mehrfach den Czech Press Photo Prize. Seine Arbeiten befinden sich u.a. in den Sammlungen des Museums Ludwig in Köln, des Victoria and Albert Museum in London, des Prager Stadtmuseums, des Musee de l’Elysee Lausanne und des Museums Haus am Checkpoint Charlie in Berlin. Im Torst Verlag, Prag, erschien 2001 der von Robert Silverio herausgegebene Band Karel Cudlín.

Karel Cudlin

Dietmar Dath

Geboren 1970 in Rheinfelden/Baden, lebt in Freiburg und Frankfurt am Main. 1998 – 2000 Chefredakteur der Zeitschrift für Popkultur Spex, 2001 – 2007 und wieder seit 2011 Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 2008 Förderpreis zum Lessing-Preis für Kritik. 2009 Förderpreis für Literatur der Akademie der Künste Berlin; Kurd-Laßwitz-Preis.
Werke (Auswahl): Cordula killt Dich! (Berlin 1995), Skye Boat Song (Berlin 2000), Schwester Mitternacht (mit Barbara Kirchner / Berlin 2002), Sie ist wach. Über ein Mädchen das hilft, schützt und rettet (Berlin 2003), Die salzweißen Augen. Vierzehn Briefe über Drastik und Deutlichkeit (Frankfurt am Main 2005), Für immer in Honig (Berlin 2005), Dirac (Frankfurt am Main 2006), Waffenwetter (Frankfurt am Main 2007), Heute keine Konferenz. Texte für die Zeitung (Frankfurt am Main 2007), Maschinenwinter. Wissen, Technik, Sozialismus. Eine Streitschrift (Frankfurt am Main 2008), Sämmtliche Gedichte (Frankfurt am Main 2009), Im erwachten Garten (Audio / mit Kammerflimmer Kollektief, Staubgold 2009), Deutschland macht dicht (Berlin 2010), Regina Oder Die Eichhörnchenküsse (Theaterstück / UA 2011), Alles fragen, nichts fürchten (mit Martin Hatzius / Berlin 2011), Mädchenschönschriftaufgabe (in der Reihe: dOCUMENTA (13): 100 Notizen – 100 Gedanken / Ostfildern 2011), Die Abschaffung der Arten (Audio / mit Mouse On Mars, Intermedium 2011), Gott ruft zurück (Leipzig 2011), Der Implex. Sozialer Fortschritt: Geschichte und Idee (mit Barbara Kirchner / Berlin 2012).

Dietmar Dath

Gerhard Falkner

Geboren 1951 in Schwabach, lebt in Weigendorf/Oberpfalz und Berlin. Auszeichnungen u. a.: Schillerpreis (2004), Spycher: Literaturpreis Leuk (2006), Kranichsteiner Literaturpreis (2008), August-Graf-von-Platen-Preis (2009), Peter-Huchel-Preis (2009) und Wolfram-von-Eschenbach-Preis (2014).
Zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt: »Pergamon Poems« (Gedichte, 2012), »Ignatien. Elegien am Rande des Nervenzusammenbruchs« (Gedichte, 2014), »Apollokalypse« (Roman, 2016).

Gerhard Falkner

Hannah Gebauer

Geboren 1992 in Haßfurt, lebt in Nürnberg. Studium der Fotografie und Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Teilnahme an zahlreichen Ausstellungsprojekten. Veröffentlichungen: »Ich will dich nicht ins Unendliche weiterdenken« (2015), »Faunenschnitt« (2016).

Hannah Gebauer

Philippe Gerlach

Geboren 1982 in Grenoble (Frankreich), aufgewachsen in Deep River (Kanada), Kiel und Burghausen, lebt in Berlin und Linz. Studium an der Kunstuniversität Linz (2002 – 2008). Assistenz bei dem Fotografen Nick Waplington, London (2009) Arbeitsaufenthalte in Paris (2010) und New York (2012/2013). Fotografische Auftragsarbeiten u.a. für Vice Magazine, New York / Wien / Paris; musikexpress, Berlin; Wow Magazine, Paris; Used Future, Basel; A Modern Matter, London. Zahlreiche Ausstellungen, u. a. Schauer, Institut für moderne Kunst Nürnberg (2013); a nervous system (mit Maya Rochat), Fotohof, Salzburg (2012); Nofound to New Documents, Viktor Wynd Fine Art, London (2011); Outsider Land, New York Photo Festival (2010); nofound/bedroom, Galerie Mycroft, Paris (2009); Gosia, Galerie Simone Feichtner, Linz (2008); Ich habe nicht genug ihr matten Augen, Universal Cube, Spinnerei, Leipzig (2008). Youth in the Countryside, Photofestival Arles (2007); tinyvices, Proyectos Monclova, Mexico City (2007).

Philippe Gerlach

Oliver Grajewski

wurde 1968 in Leichlingen bei Köln geboren und lebt in Berlin.
Grajewski studierte bildende Kunst an der Hochschule der Künste Berlin und an der Chelsea School of Art and Design in London. Er war Mitherausgeber des Magazins »Auseinander«. Seit 1995 veröffentlicht er sein eigenes autobiografisches Magazin »Tigerboy«. Oliver Grajewski arbeitet als Comic-Zeichner, bildender Künstler und Illustrator für Tageszeitungen, Magazine, Online und Film.

Mehr zu Oliver Grajewski unter: www.skalien.de

Projekte, Ausstellungen (Auswahl):

2009 »tokio, rückwärtstagebuch« (mit Kathrin Röggla), starfruit publications, Nürnberg
2009 »DEIN BILD«, Ausstellung mit Jürgen Palmtag und Hannes Trüjen, Oberwelt (Stuttgart)
2009 Teilnahme: 100+ Nieves Zines bei Printed Matter (New York)
2008 Teilnahme: »plusplus + blutt = Aua! Aua! Heiss! Heiss!«, Comic Festival Hamburg
2008 Teilnahme: »aus gezeichnet – Das Kraftfeld der Linie«, Kunstverein KISS Untergröningen
2008 Teilnahme: »Kopfkino«, Comics im Kunsthaus Dresden
2007 »Textbild« (mit Jürgen Palmtag), Galerie Albstadt, Städtische Kunstsammlungen
2007 T-Shirt zum »Tigerboy-Buch« bei »yan de hafuri« (Tokio)
2007 »Vampire, Ihr!« (mit Hannes Trüjen), Städtische Galerie Nordhorn
2007 »Tigerboy-Buch«, Verbrecher Verlag (Berlin)
2006 Publikation in »Flitter Nr. 1«, avant verlag (Berlin)
2006 Teilnahme: »Kleiner als das Leben, größer als die Realität. Neue deutschsprachige Comicerzähler«, Comicon (Neapel) + Internationaler Comic Salon (Erlangen)
2006 – 2007 »Tigerboy 01«, »Tigerboy 02«, »Tigerboy 03«, auf electrocomics
2005 »What I see, is what you get«, Galerie Röhr Jenschke (Berlin)
2005 Teilnahme: Wanakio 05 (Okinawa)

2004 »Berlin von Innen – Die Stadt im Wort«, Kathrin Röggla & Oliver Grajewski bei urban dialgues
(Berlin)
2003 Teilnahme: Art Forum Berlin, Galerie Koch und Kesslau
2001 »she devil – icke ooch« (mit Susanne Ring), Gallery Ef (Tokio)
seit 2000 Zeichnungen für: Lippisches Landesmuseum Detmold, S. Fischer Verlage, fluter, Diamond
Comics, Neuland + Herzer GmbH, Sechste Babelsberg Film GmbH, Die Zeit, Literaturverlag
Droschl, Amnesty International Journal, Handelsblatt GmbH, Britzka Film, Tagesspiegel, Page,
Nieves Books, UVA bytes Multimedia GmbH, Studio Babelsberg Motion Picture GmbH, Salbader,
Weltwoche, Werk und Zeit, Sächsische Sonntagszeitung, Dummy, DE:BUG, Männerschwarm-
Skript Verlag, Cake Media, Taz, plug research, Beam Me Up, Jungle World, Idea Magazin, Level_D,
Süddeutsche Zeitung, Berliner Zeitung
2000 Artist in residence: mukojima networks (Tokio)
1999 – 2002 »Tigerboy # 16 – 19«: Verbrecher Verlag (Berlin)
1998 – 2002 Ausstellungsteilnahme mit Koch und Kesslau an »0:0«, Galerie Boda (Seoul)
1998 Grafische Arbeiten: Freitag, Scholz & Friends, Dorland, partysan berlin (Berlin)
1997 Artist in residence: Za Moca Foundation (Tokio)

Oliver Grajewski

Joshua Groß

Geboren 1989 in Grünsberg, lebt in Nürnberg. 2014 Bayerischer Kunstförderpreis; Wolfram-von-Eschenbach-Förderpreis. 2016 Förderpreis der Kulturstiftung Erlangen. Veröffentlichungen: »Der Trost von Telefonzellen« (Roman, 2013), »Bewusstseinspfannkuchen« (Erzählung, 2014), »Magische Rosinen« (Novelle, 2014, ausgezeichnet von der Stiftung Buchkunst als eines der »Schönsten Deutschen Bücher 2015«), »Ich will dich nicht ins Unendliche weiterdenken« (Gedichte, 2015), »Paradox zwischen zwei Hügeln (Erzählung, 2016), »Faunenschnitt« (Roman, 2016).

Joshua Groß

Ronald Lippok

Geboren 1963 in Berlin, lebt in Berlin. 1982 Schlagzeuger der Ostberliner Punkband Rosa Extra. Gründete 1983 mit seinem Bruder Robert Lippok das experimentelle multimediale Musikprojekt Ornament & Verbrechen. 1986 – 1992 Studium der Malerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. 1991 – 1992 Mitglied des Novemberclubs (mit Bert Papenfuß, Bernd Jestram u. a.). 1995 Gründung von Tarwater (mit Bernd Jestram). 1995 Gründung von To Rococo Rot (mit Robert Lippok und Stefan Schneider).
Zahlreiche Alben, EPs und Singles, zuletzt: Tarwater: Inside The Ships (Bureau B) (2011); To Rococo Rot: Instrument (2014).

Ronald Lippok

Yves Netzhammer

Geboren 1970 in Schaffhausen, lebt in Zürich. Seit 1997 Ausstellungen mit Videoinstallationen, Diaprojektionen, Zeichnungen und Objekten sowie Arbeiten für Magazine und Buchbeiträge.
Einzelausstellungen u.a. Die Anordnungsweise zweier Gegenteile bei der Erzeugung ihres Berührungsmaximums, Kunsthalle Bremen (2006), Die Subjektivierung der Wiederholung, Projekt A, Schweizer Pavillon Biennale Venedig (2007), Room For Thought, San Francisco Museum of Modern Art (2008), Dialogischer Abrieb, Liverpool Biennale (2010), Das Reservat der Nachteile, Kunstmuseum Bern (2010/2011), The Red Queen, Museum of Old and New Art, Tasmanien (2013), Die Gegenwart sucht ihren Mund in der Spiegelung der Suppe, Museum Rietberg, Zürich (2014).
Seit September 2006 publiziert Netzhammer online im Journal für Kunst, Sex und Mathematik.

Yves Netzhammer

Bert Papenfuß

Geboren 1956 in Reuterstadt Stavenhagen, aufgewachsen in Greifswald, Leningrad und Strausberg, lebt seit 1976 in Berlin. Elektronikfacharbeiter, Ton- und Beleuchtungstechniker. Ab 1980 freischaffender Schriftsteller, Zusammenarbeit mit Malern und Musikern. Seit 1994 Mitherausgeber der kulturpolitischen Zeitschrift SKLAVEN, ab 1998 SKLAVEN Aufstand, ab 1999 GEGNER, seit 2014 Abwärts!. Seit 2004 Ko-Redakteur des Magazins Zonic. Von 2005 bis 2007 Herausgeber der Zeitschrift TorTour. Von 1999 bis 2009 Mitbetreiber der Berliner Tanzwirtschaft Kaffee Burger. Von 2010 bis 2015 Mitbetreiber der Kulturspelunke Rumbalotte continua in Berlin, Prenzlauer Berg.

Auszeichnungen: N. C. Kaser-Preis, Lana, Südtirol (1988). F.-C.-Weiskopf-Preis, Berlin (1991). Erich Fried Preis, Wien (1998). Eugen Viehof-Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung, München (2008).

Zahlreiche Veröffentlichungen, zuletzt:
Rumbalotte. Gedichte 1998 – 2002 (2005), RUMBALOTTE CONTINUA. Folgen 1 bis 7 (2004 – 2011), Die Mauer (mit Antonio Saura) (2012), Zwischen Mitte und Spitze. Abriß des allerletzten Revolverblattes in Prenzlauer Berg (mit Ralph Gabriel) (2015).

Bert Papenfuß

Reynold Reynolds

geboren 1966 in Central, Alaska. 1986 – 1991 Physik- und Kunststudium an der University of Colorado in Boulder, 1993 – 1995 Master of Arts an der School of Visual Arts in New York City, lebt in Berlin.
Reynold Reynolds hat an zahlreichen internationalen Ausstellungen und Filmfestivals (u.a. Sundance Film Festival, International Film Festival Rotterdam und Edinburgh International Film Festival) teilgenommen. 2003 erhielt er ein Stipendium der John Simon Guggenheim Memorial Foundation, 2008 den EMAF-Award des European Media Art Festival Osnabrück und 2011 eine »Mention spéciale du Jury« beim Vidéoformes international video and digital art festival, Clermont-Ferrand, Frankreich, für Der letzte Tag der Republik sowie eine »Jury Mention« des Cambridge Super 8 Film Festival für Stadtplan (mit einem Gedicht von Gerhard Falkner).
2011 zeigte Reynolds unter dem Titel The Secrets Trilogy drei neue Arbeiten im Haus der Kulturen der Welt, Berlin und im Centre for Contemporary Art Ujazdowski Castle, Warschau, Polen.
Sein Werk ist Teil der ständigen Sammlung des MoMA: The Museum of Modern Art, New York.

Reynold Reynolds

Kathrin Röggla

wurde 1971 in Salzburg geboren und lebt in Berlin.
Seit 1988 ist sie aktiv in der literarischen Öffentlichkeit. Zunächst in der Salzburger Literaturwerkstatt, der Salzburger Autorengruppe und in der Redaktion der Literaturzeitschrift »erostepost«. In Zusammenhang mit diesen Gruppierungen trat sie mit Lesungen, Performances und Videoperformances auf. Seit 1998 verfasst und produziert sie auch Radioarbeiten – Hörspiele, akustische Installationen, Netzradio – sowohl in Zusammenarbeit mit dem Bayrischen Rundfunk als auch als Mitglied des Netzradiokollektivs »convextv«, welches sich zu Beginn 2001 auflöste und bis 2002 als »test bed« weiter existierte. Seit 2002 schreibt sie auch Theatertexte.

Ausgezeichnet wurde Kathrin Röggla mit dem Salzburger Landesliteraturpreis (1992), dem Reinhard Priessnitz-Preis und Meta-Merzpreis (1995), dem Alexander von Sacher-Masoch-Preis, dem Italo-Svevo-Preis und dem New-York-Stipendium des Literaturfonds (2001), dem Hans-Erich-Nossack-Förderpreis und dem RIAS Preis (2003), dem Förderpreis des Schillergedächtnispreises, dem Preis der SWR-Bestenliste und dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch (2004), dem Solothurner Literaturpreis, dem Internationalen Preis für Kunst und Kultur des Kulturfonds der Stadt Salzburg (2005) und dem Anton Wildgans-Preis (2008).

Mehr zu Kathrin Röggla unter: www.kathrin-roeggla.de

Publikationen:
2009 »tokio, rückwärtstagebuch« (zusammen mit Oliver Grajewski), starfruit publications, Nürnberg
2006 »disaster awareness fair«, Literaturverlag Droschl, Graz
2004 »wir schlafen nicht«, S. Fischer Verlag, Frankfurt a. Main (TB 2006)
2001 »really ground zero«, S. Fischer Verlag, Frankfurt a. Main
2000 »Irres Wetter«, Residenz Verlag, Salzburg (TB S. Fischer Verlag, 2002)
1997 »Abrauschen«, Residenz Verlag, Salzburg (TB S. Fischer Verlag, 2001)
1995 »Niemand lacht rückwärts«, Residenz Verlag, Salzburg (TB S. Fischer Verlag, 2004)

Radioarbeiten (Auswahl):
2008 »recherchegespenst« (BR)
2008 »japanisches rückwärtstagebuch« (BR)
2006 »ein anmassungskatalog für herrn fichte« (BR)
2004 »wir schlafen nicht« (BR)
2001 »das firmenwir« (Deutschlandradio)
2002 »nach köln« (BR)
2002 »really ground zero« (BR)
2000 »selbstläufer« (BR)

Theatertexte (Auswahl):

2009 »die beteiligten« (UA Düsseldorfer Schauspielhaus)
2008 »worst case« (UA Theater Freiburg)
2008 »publikumsberatung« (UA Neumarkttheater Zürich)
2005 »draussen tobt die dunkelziffer« (UA Volkstheater / Wiener Festwochen)
2004 »junk space« (UA Neumarkttheater Zürich / steirischer Herbst)
2004 »sie haben soviel liebe gegeben, herr kinski!« (UA Pumpenhaus Münster)
2003 »totficken. totalgespenst. topfit« (Einakter, UA Burgtheater Wien)
2002 »fake reports« (UA Wiener Volkstheater / steirischer herbst)

Kathrin Röggla

Jáchym Topol

geboren 1962 in Prag, bis 1986 Lagerarbeiter, Heizer und Kohlenträger, seit 1989 Journalist für verschiedene Zeitschriften, darunter die von ihm gegründete politische Wochenschrift Respekt, seit 2009 Redakteur der Tageszeitung Lidové noviny, lebt in Prag. In den späten 1970er Jahren war Topol Mitglied der literarischen und musikalischen Untergrundbewegung in Prag. 1985 gründete er das Underground-Magazin Revolver Revue. 1988 erschien sein erster Gedichtband Miluji te k zblázne ní (Ich liebe Dich bis zum Irrsinn). Nach weiteren Gedichtbänden, darunter V úterý bude válka (Am Dienstag gibt es Krieg), konzentrierte er sich auf sein Erzählwerk. 1994 wird Topols erster Roman Sestra (Die Schwester, Berlin 1998) veröffentlicht. Es folgen 1995 Ande?l (Engel EXIT, Berlin 1997), 2001 Noc?ní práce (Nachtarbeit, Frankfurt am Main 2003), 2005 Kloktat dehet (Zirkuszone, Frankfurt am Main 2007) und 2009 Chladnou zemí (Die Teufelswerkstatt, Berlin 2010).
2010 erhielt Jachym Topol mit dem Jaroslav-Seifert-Preis den bedeutendsten Literaturpreis Tschechiens.

Jáchym Topol