Hank Schmidt in der Beek

Guten Aaabend!

125 Collagen und ein Text von Leonhard Hieronymi

Herausgeber: Manfred Rothenberger

Gestaltung: Timo Reger

160 Seiten mit 125 farbigen Abbildungen
Fadengebundenes Hardcover; 14 x 21 cm

26,00 Euro

ISBN: 978-3-922895-70-1

»Nach einem Aufenthalt in Hank Schmidt in der Beeks Bilderwelt ist eine Betrachtung von Picasso, van Gogh oder Dalí nicht mehr möglich oder zumindest kaum zu ertragen. Kaum zu ertragen ohne Goofy, den Bastelschlumpf, die Peanuts oder die Panzerknacker. Ohne sie sind die großen Meister einsam, tot und verloren. Ich will sie nie mehr sehen, nie mehr ohne Hank.«
Pico Be

»Stets findet Überraschung statt. Da, wo man’s nicht erwartet hat.«, wusste schon Wilhelm Busch und Hank Schmidt in der Beek folgt dieser Erkenntnis auf dem Fuß. In seinen Collagen kapern Comicfiguren auf ebenso radikale wie charmante Weise Werke der Klassischen Moderne und rückendiese in völlig neue Zusammenhänge. Eine lustvolle Kreuzung verschiedener Welten, ein wilder Ritt durch die Kunstgeschichte, ein scharfes Crossover von E und U, eine erhellende Perspektivenverschiebung – und ein Künstler, der nicht aus Ehrfurcht erstarrt vor den Inkunabeln der modernen Kunst, sondern ihnen mit Verve und Witz seinen Respekt erweist.

Nach dem Erfolg von Hank Schmidt in der Beeks Collagen-Anthologie Der fünfte Kanister (2019) folgt nun mit Guten Aaabend! die lang ersehnte Fortsetzung. In diese haben neben Charlie Brown und Snoopy, Asterix und Obelix, Daisy Duck und Klarabella Kuh – um nur einige der Protagonist*innen zu nennen – endlich auch die Mainzelmännchen Eingang gefunden. Mit großen Augen nähern sich Anton, Berti, Conni, Det, Edi und Fritzchen dem Heiligen Gral der Kunst und durchstreifen seine Gefilde.

Folgen Sie ihnen und entdecken Sie den Mainzelmännchen-Effekt bei Hannah Höch, René Magritte und Victor Vasarely, besteigen Sie mit Lucky Luke eine Komposition von Kasimir Malewitsch oder nehmen Sie mit den Schlümpfen den Kampf auf gegen Salvador Dalís schreckenerregendes Portrait of Pablo Picasso. Wer einmal eingetreten ist in dieses Museum subversiver Verknüpfungslust, kommt gewiss mit einem breiten Lachen wieder heraus!