Bert Papenfuß
Ronald Lippok

Psychonautikon Prenzlauer Berg

Herausgeber:
Manfred Rothenberger und Institut für moderne Kunst Nürnberg
Gestaltung: Timo Reger
Gedichte und Texte: Bert Papenfuß
Zeichnungen: Ronald Lippok

216 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
Hardcover; 14 x 21 cm
Euro 21,00
ISBN: 978-3-922895-27-5

»Dort, wo einst Luschen und Ässer die Sau rausließen, / wird jetzt Berliner Luft eingewickelt. Hauptsache, / die Touristen amüsieren sich und machen keinen Krach, / und koksen uns nicht das ganze Strychnin weg.«
Bert Papenfuß

Im »Psychonautikon Prenzlauer Berg« prallen Weltraumpiraten und Paramilitärs, Kosmonauten und Glücksritter, Rotwelsch und Schwabenblagen, T. Rex und Franz Jung hart aufeinander.
Der Dichter und legendäre Berliner Kneipier (»Kaffee Burger«, »Kulturspelunke Rumbalotte continua«) Bert Papenfuß, eine der zentralen Figuren des künstlerischen Untergrunds der DDR, und der Künstler und Musiker Ronald Lippok (Ornament & Verbrechen, Tarwater) zeigen der Gentrifizierung des Prenzlauer Bergs den ausgestreckten Mittelfinger.

Durch ihr »Psychonautikon« wälzt sich ein kaum zu bändigender Informations- und Assoziationsstrom. Drei Gedichtzyklen (»Pißpott revisited«, »Pißpott revisited for worse«, »Pro tussi à gogo«), zwei Essays (»Abflugschneise Nordost«, »Das Haus der Anarchie«), zahlreiche Zeichnungen und zwei Interview-Passagen mit Annett Gröschner (»Psychonautikon des eigentlichen Prenzlauer Bergs«, »Psychonautikon der angeschlossenen Siedlungsabgründe«) werfen eine große Diskursmaschine an, zeichnen einen psychogeographischen Stadtplan aus Erinnerungen und Befürchtungen, in dem sich Stimmen aus verschiedenen Zeiten und Welten kreuzen und durchdringen.

Rebellische Widerständigkeit in Wort und Bild, »Verse zum In-Steine-Hauen, Wortmusik, die rockt« (Ralf Stiftel).
Damit ist zwar kein Buchpreis zu gewinnen, aber mit Sicherheit das ein oder andere wilde Herz.

»Underground-Sprech, Social Beat.«

Fixpoetry, Hamburg

»Das hat schon etwas Lässiges.«

Am Erker, Zeitschrift für Literatur, Münster | 39. Jahrgang 2016, Nr. 71

»Angewandte Psychogeographie, von der die Situationisten meistens nur geredet haben.«

junge welt, Berlin

»Musik, Kneipenkultur, Wut und Politik: alles drin.«

ekz bibliotheksservice, Reutlingen

»Sprengungen mit Worten«

Plärrer, Nürnberg

»Man kann Rügen ebenso gut Hawaii nennen.«

Nordkurier, Mecklenburger Schweiz

»Berlin ist nicht aller Tage Abend.«

tip, Berlin

»Im Viertel stets aufs Ganze.«

Nürnberger Zeitung

»Verblüffender Wörter-Tanz.«

signaturen – Forum für autonome Poesie, München

»Herrlicher Krach!«

signaturen – Forum für autonome Poesie, München

»Punk auf der Tastatur.«

www.apfelknecht.de

»Ein großer Wurf.«

Börsenblatt des deutschen Buchhandels

»Zeilen, neben denen sich Gangsta-Rapper wie Pussies ausnehmen.«

Westfälischer Anzeiger, Hamm